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Bodenschleifmaschinen von Contec

Bodenschleifmaschinen von Contec - PFT-Profi.de

Thomas Rosenstiel |

Bodenschleifen leicht gemacht – Profi-Tipps für perfekte Ergebnisse

Warum ist das Schleifen von Böden so wichtig?

Das Bodenschleifen ist ein essenzieller Schritt in der Sanierung, Renovierung und Neubearbeitung von Böden. Ob Beton, Estrich, Holz oder Naturstein – das richtige Schleifverfahren sorgt für eine glatte, ebene und belastbare Oberfläche.

Häufige Gründe für das Schleifen von Böden:

Vorbereitung für neue Beschichtungen (z. B. Epoxidharz, Versiegelungen, Parkett)
Entfernung alter Beläge (Kleberreste, Farbe, Lacke, Teppichkleber)
Glätten von Unebenheiten (Risse, Absätze, Höhenunterschiede)
Polieren von Betonböden für eine glänzende Oberfläche

Doch worauf kommt es an? Hier erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Böden richtig schleifen und welche Maschinen und Werkzeuge sich für welche Aufgaben eignen.


1. Die richtige Vorbereitung – Grundregeln für erfolgreiches Schleifen

Bevor Sie mit dem Schleifen beginnen, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Beachten Sie folgende Punkte:

🔹 Bodenart bestimmen: Handelt es sich um Beton, Estrich, Holz oder Naturstein? Jede Oberfläche erfordert eine spezifische Schleiftechnik und das passende Schleifwerkzeug.
🔹 Untergrund reinigen: Entfernen Sie Schmutz, Staub und lose Partikel mit einem Industriestaubsauger.
🔹 Schutzmaßnahmen treffen: Tragen Sie eine Staubmaske, Schutzbrille und Gehörschutz, da das Schleifen Lärm und Staub verursacht.
🔹 Passende Schleifmaschine wählen: Je nach Fläche und Material sollte eine geeignete Maschine zum Einsatz kommen (z. B. Einscheiben-Schleifer für kleine Flächen, große Schleifmaschinen für Industrieböden).

💡 Tipp: Falls der Boden stark beschädigt oder uneben ist, kann es sinnvoll sein, mit einer Fräsmaschine vorzubehandeln, bevor der Schleifprozess beginnt.


2. Die richtige Technik beim Bodenschleifen

Das Schleifen von Böden erfolgt in mehreren Durchgängen mit unterschiedlichen Schleifmitteln (Diamantscheiben, Schleifpads oder Schleifbänder).

Schritt 1: Grobschliff – Unebenheiten und Beschichtungen entfernen

✔ Verwenden Sie eine grobe Diamantschleifscheibe (16–30 Korn), um alte Klebereste, Farbanstriche oder starke Unebenheiten zu entfernen.
✔ Arbeiten Sie mit gleichmäßigen Bahnen und überlappen Sie jede Bahn um 30–50 % für ein einheitliches Ergebnis.
✔ Führen Sie die Maschine ruhig und ohne zu viel Druck – das Gewicht der Maschine reicht oft aus.

💡 Tipp: Achten Sie darauf, den Boden während des Schleifens regelmäßig abzusaugen, um den Abrieb zu entfernen und das Schleifbild besser beurteilen zu können.

Schritt 2: Mittelschliff – Die Oberfläche ausgleichen

✔ Nach dem Grobschliff wechseln Sie auf eine mittelfeine Schleifscheibe (60–80 Korn).
✔ Jetzt werden kleinere Kratzer und Unebenheiten ausgeglichen.
✔ Arbeiten Sie erneut in überlappenden Bahnen und schleifen Sie in mindestens zwei Durchgängen.

💡 Tipp: Wenn der Boden stark saugt, kann es sinnvoll sein, ihn leicht anzufeuchten. Das verringert die Staubentwicklung und erleichtert das Schleifen.

Schritt 3: Feinschliff – Perfekte Glätte erzielen

✔ Verwenden Sie eine feine Schleifscheibe (100–200 Korn) für eine glatte, feine Oberfläche.
✔ Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn der Boden später versiegelt, geölt oder poliert wird.
✔ Wenn Sie einen Hochglanzeffekt erzielen möchten, kann ein abschließender Polierschliff mit sehr feinen Schleifpads (ab 400 Korn) erfolgen.

💡 Tipp: Bei Beton- und Natursteinböden lässt sich durch Nassschleifen eine noch bessere Oberflächenqualität erzielen.


3. Häufige Fehler beim Bodenschleifen vermeiden

Viele Handwerker und Heimwerker machen typische Fehler, die das Schleifergebnis beeinträchtigen. Hier sind die häufigsten Probleme – und wie Sie sie vermeiden:

Zu viel Druck auf die Maschine ausüben → Kann zu Unebenheiten und Rillen führen. Lassen Sie die Maschine mit ihrem Eigengewicht arbeiten.
Falsche Schleifmittel wählen → Zu grobes Korn kann Kratzer hinterlassen, zu feines Korn bringt keinen Abtrag.
Boden nicht gründlich absaugen → Staub kann die Schleifscheiben zusetzen und das Ergebnis verschlechtern.
Zu wenige Schleifdurchgänge → Ein perfektes Ergebnis braucht mindestens 3 Schleifstufen (grob, mittel, fein).
Nicht überlappende Bahnen schleifen → Kann zu sichtbaren Übergängen und ungleichmäßigen Flächen führen.

💡 Tipp: Investieren Sie in hochwertige Schleifmaschinen mit integrierter Absaugung, um Staubentwicklung zu minimieren und die Lebensdauer der Schleifscheiben zu verlängern.


4. Nach dem Schleifen – Versiegelung und Pflege des Bodens

Nach dem Schleifen ist der Boden optimal vorbereitet für eine neue Beschichtung oder Versiegelung. Hier einige Möglichkeiten:

🔹 Beton- und Estrichböden: Versiegelung mit Epoxidharz oder Imprägnierung für Staubbindung.
🔹 Holzböden: Ölen, Wachsen oder Lackieren für Schutz und Glanz.
🔹 Naturstein: Politur oder Beschichtung für bessere Pflegeeigenschaften.

💡 Tipp: Wenn der Boden unbehandelt bleibt, empfiehlt sich ein Feinstaubschutz, um ein Aufwirbeln von Schleifstaub zu verhindern.


Fazit – So gelingt das perfekte Bodenschleifen

Das Schleifen von Böden ist eine Kunst für sich – doch mit der richtigen Technik, dem passenden Equipment und etwas Geduld lassen sich professionelle Ergebnisse erzielen.

Schrittweise Schleifen (grob, mittel, fein) für eine perfekte Oberfläche
Regelmäßige Absaugung und Reinigung für ein sauberes Schleifbild
Einsatz hochwertiger Schleifmaschinen und Diamantwerkzeuge für Effizienz

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